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Februar - wir warten immer noch auf den Frühling!
Jetzt ist die beste Zeit, um Steckhölzer zu schneiden

Jetzt ist ideale Aussaatzeit für Veilchen, Küchenschelle, Adonisröschen, Waldmeister, Himmelsschlüssel, Bärlauch, Trollblume und Waldstauden. Die Samen werden in Töpfen ausgebracht, leicht mit Substrat abgedeckt und mit einer darübergezogenen Plastiktüte (oder Zimmergewächshaus) vor Vögeln und Austrocknen geschützt. An einem schattigen Platz warten sie im Freien auf die Wirkung der kühlen Temperaturen, um die vorhandenen Hemmstoffe abzubauen, die in der Natur ein allzu frühes Keimen verhindern. Haben Sie schon ein Futterhäuschen für die Vögel in Ihrem Garten? Es gibt ganz tolle, der Natur abgeschaute Modelle. Wer Vogelhäuser in seinem Garten hat, sollte sie an einem sonnigen Tag mit der Bürste reinigen und falls nötig reparieren.Schweis treibende Arbeiten wie zb. ein Baum oder Strauch muß gerodet werden, da sind die Wintermonate ideal.

 
Gräser zieren noch im Winter

Naht der Winter, wird in vielen Gärten gern Ordnung gemacht, Staudenstängel heruntergeschnitten und Laub vom Rasen gekehrt, damit darunter nichts verfault.. Auch für die Vögel halten sie noch manchen Samen zum Naschen bereit, und zahlreiche Insekten wissen, dass sich in den hohlen Stängeln ein ideales Quartier zum Überwintern bietet. Besonders auffällig wirken das Chinaschilf , das Eulaliagras oder die straff aufrecht strebenden Horste des rotbraunen Pfeifengrases. Alle schneidet man erst nach dem Winter bis kurz über den Boden zurück. Auch Gräser, die im Uferbereich des Gartenteichs stehen, erfüllen noch eine wichtige ökologische Funktion: In ihren Stängeln findet selbst bei Frost noch ein Gasaustausch statt, der Sauerstoff ins Wasser bringt und giftiges Methangas entweichen lässt. Den Fischen und Tieren im Wasser bekommt die Luftzufuhr ausgezeichnet.

 
Im Winter wird der Garten zu einer ganz anderen Welt.

Es kehrt Ruhe ein, doch langweilig und kahl ist er deshalb noch lange nicht. Ganz im Gegenteil: Jetzt gewinnen Aspekte an Bedeutung, die sonst nicht auffallen, wenn farbenprächtige Blüten das Bild bestimmen oder das Laub den freien Blick auf das manchmal bizarre Astwerk einiger Pflanzen verdeckt. Die Korkenzieher-Weide, die Korkenzieher-Hasel und die Korkenzieher-Akazie sind geradezu Pflanzen mit Naturlocken – sie haben stark gedrehte Zweige, die an Dauerwellen erinnern. Eis und Schnee verwandeln sie in fantastische Kunstwerke und betonen die außergewöhnlichen Formen. Nach dem herbstlichen Laubfall werden Besonderheiten der Rinde deutlich. Die Äste des Geflügelten Pfaffenhütchens und auch die älteren Triebe des Amberbaums haben markante Korkleisten. Die Rinde spielt beim Zimt-Ahorn eine große Rolle: Sie ist zimtfarben und rollt sich in dünnen Streifen ab. Einen besonderen Standort hat die Südbuche verdient. Sie zeichnet sich durch ihren eigenwilligen Wuchs und die fischgrätenartige Verzweigung aus. Die Zaubernus ist ebenfalls eine Kostbarkeit für den winterlichen Garten: Nicht genug, dass sie zu einer unwirtlichen Zeit blüht, ihre gelben, orangefarbenen oder roten Blütenblätter sind bandförmig und wirken dadurch sehr bizarr. Immergrüne Laubgehölze wie die Stechpalme 'Ilex' verleihen dem Garten ganzjährig Struktur. Stauden können auch im Winter reizvoll sein. Manche tragen dann noch ihre Fruchtstände, die wie beim Sonnenhut durch Frost zu kleinen Skulpturen verwandelt werden. Einige Gräser wie die Gelbgrüne Gartensegge sind auch im Winter attraktiv. Dieses zierliche Gras belebt den Garten mit grünen Blättern, die in der Mitte einen auffallenden gelben Streifen aufweisen.

 

 
 
 
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